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Aktuelles 2018

Mietrecht

22.10.2018, 19 Uhr und 12.03.2019, 19 Uhr in der KVHS Blieskastel, Raum 2 – Am Schloß 11, 66440 Blieskastel

Gerade im Mietrecht bestehen auf beiden Seiten eine Reihe von Fehlvorstellungen, wie beispielsweise der irrige Glaube, der Mieter müsse beim Auszug ein Übergabeprotokoll unterzeichnen. Der Vortrag dient dazu, mit diesen Fehlvorstellungen aufzuräumen und einen Einblick in den ordentlichen Ablauf eines Mietverhältnisses zu gewähren. Die Themenbereiche erstrecken sich von der Begründung des Mietverhältnisses bis hin zu dessen Beendigung. Auch Themen wie die Nebenkostenabrechnung werden im Vortrag behandelt.

Dozent: RA Thorsten Schmidt – Fachanwalt für Miet- und Wohneigentumsrecht
Ort: Blieskastel: KVHS (ehem. Internat), Raum 2


Arbeitsrecht

25.10.2018, 19 Uhr und 28.03.2019, 19 Uhr in der KVHS Blieskastel, Raum 2 – Am Schloß 11, 66440 Blieskastel

Im Arbeitsrecht existieren zahlreiche gängige Fehlvorstellungen, wie z.B., dass eine Probezeit immer besteht, auch wenn sie nicht ausdrücklich vereinbart worden ist oder aber, dass während bzw. wegen einer Arbeitsunfähigkeit nicht gekündigt werden kann. Dieser Vortrag dient dazu, mit eben diesen Fehlvorstellungen aufzuräumen und erläutert Ihnen systematisch die Grundzüge des Arbeitsrechts in den Themenbereichen Arbeitsvertrag, Begründung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Auch die Themen Abfindung und Aufhebungsvertrag werden ausführlich erläutert.

Dozentin: Dr. Caroline Gebhardt – Fachanwältin für Arbeits- und Medizinrecht

Ort: Blieskastel – KVHS (ehem. Internat), Raum 2

Anmeldungen direkt über die VHS – Kreisvolkshochschule Saarpfalz-Kreis in Blieskastel, Herrn Brebeck, Tel.: 06842 946391


Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr hat Rechtsanwalt Justizrat Hans-Jürgen Gebhardt für seine besonderen Verdienste um die Verkehrssicherheit mit der Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold ausgezeichnet. Im Rahmen der im Saarbrücker Schloss mit dem Präsidenten des saarländischen Verfassungsgerichtshofs als Festredner und einer großen Zahl von Ehrengästen stattfindenden Feier würdigte der Präsident des Bundes Dr. Gerhardt aus München Gebhardt als einen der führende Anwälte Deutschlands und betonte, dass er in der 70-jährigen Geschichte der erste Anwalt sei, der diese besondere Auszeichnung erhalte; die bisherigen Preisträger seien ausnahmslos Experten aus Ministerien, Justiz und Wissenschaft gewesen. Den Gratulationen bekannter Persönlichkeiten aus dem gesamten Bundesgebiet schlossen sich neben Ministerin Bachmann auch führende Vertreter der Justiz an.




Wie auch in vielen Jahren zuvor ist RA JR Hans-Jürgen Gebhardt in die Focus-Anwaltsliste "Deutschlands TOP-Rechtsanwälte 2018" aufgenommen worden. Die Liste beruht auf einer Befragung von über 24.000 Fachanwälten durch das Marktforschungsinstitut Statista. Die komplette Anwaltsliste ist im Sonderheft Focus-Spezial "Anwälte 2018" vom 11.09.2018 einsehbar.


Wir setzen unsere Vortragsreihe „Homburger Kanzleiabende“ am 25.09.2018 fort mit dem Thema:

Der letzte Wille
Testament und Erbvertrag, Gestaltung und Auslegung

Referent: RA Thorsten Schmidt
Tätigkeitsschwerpunkt: Erbrecht

18:30 – 19:30 Uhr Seminarräume der Kanzlei (3. Stock) 

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen, die wir wegen des begrenzten Platzangebotes in der Reihe ihres Eingangs berücksichtigen müssen, bitte nur an die Faxnummer 0 68 41 / 93 20 - 20 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Wir sind mit 7 Anwälten, 1 Assesorin und über 30 Mitarbeitern eine der größten Kanzleien im saarpfälzischen Raum. 

Wir expandieren weiter und stellen ein: zwei Rechtsanwaltsfachangestellte(n), gerne mit Berufserfahrung (aber nicht zwingend erforderlich), eine Stelle zu 40 Wochenstunden und eine Stelle zu 20-30 Wochenstunden.

Sie bieten: 

  • abgeschlossene Ausbildung zur/zum Rechtsanwaltsfachangestellten
  • Berufserfahrung oder engagierte(r) Berufseinsteiger(in)
  • selbstständige Arbeitsweise und Eigeninitiative
  • gute Umgangsformen

Wir bieten:

  • leistungsgerechte Bezahlung
  • ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in einer florierenden Anwaltskanzlei
  • Tätigkeiten in einem hochmodernen Bürogebäude
  • technische Arbeitserleichterungen, z.B. Spracherkennungssoftware
  • selbstständige Tätigkeit in Einzelsekretariaten
  • individuelle Mitarbeiterförderung


Bewerbungen mit Angabe der Gehaltsvorstellungen werden erbeten an: Frau RAin Dr. Caroline Gebhardt persönlich. (Absolute Vertraulichkeit wird zugesichert).

Kontaktdaten finden sie hier!

Unserem Rechtsanwalt Christoph Denig wurde die Befugnis zum Führen der Bezeichnung "Fachanwalt für Sozialrecht" erteilt.

Wir setzen unsere Vortragsreihe „Homburger Kanzleiabende“ am 12.06.2018 fort mit dem Thema:

Arbeits-, Wege- und Schulunfälle
insbesondere Anspruch auf Rente, Versorgungsleistungen und Umschulung

Referent: RA Christoph Denig
Fachanwalt für Sozialrecht 

18:30 – 19:30 Uhr Seminarräume der Kanzlei (3. Stock) 

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen, die wir wegen des begrenzten Platzangebotes in der Reihe ihres Eingangs berücksichtigen müssen, bitte nur an die Faxnummer 0 68 41 / 93 20 - 20 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Nach einer langen Vorbereitung, denn bereits im Koalitionsvertrag der Regierungsfraktionen aus dem Jahr 2009 wurde festgelegt, dass das Baurecht überarbeitet werden soll, ist es nunmehr soweit und am 1.1.2018 tritt das reformierte Baurecht in Kraft.

Bisher wurde das Baurecht über die Normen des Werkvertragsrechts im BGB, die noch aus dem 19 Jahrhundert herrühren, abgewickelt. Wobei der damalige Gesetzgeber überwiegend kleinere Reparaturen, wie z.B. die Arbeit des Schusters, bei der Gesetzesabfassung im Auge hatte. Daher ging das Werkvertragsrecht von einer schnellen Abwicklung der Vertragsverhältnisse aus. Zudem wurde der Verbraucherschutz im Werkvertragsrecht nicht ausreichend umgesetzt. Daher war eine Reform des Baurechts dringend notwendig, da aufgrund der Komplexität der Baumaterie und auch aufgrund der langen Vertragsverhältnisse zwischen Bauherr und Bauunternehmer und des fehlende Verbraucherschutzes das ursprüngliche Werkvertragsrecht nicht mehr zeitgemäß war.
Das Ziel der Reform ist daher das Baurecht zu Gunsten der Verbraucher zu regulieren und auf die oft langwidrigen und komplexen Sachverhaltes der Herstellung von Bauwerken anzupassen.

Insbesondere wurden Spezialregeln für Bauverträge in den §§ 650 a - 650 h BGB eingeführt. Durch die Einführung einer Definition des Bauvertrags soll sichergestellt werden, welche Verträge unter die Spezialregelungen fallen. Daneben wurde in § 650 b BGB ein Anordnungsrecht verankert und die daraus resultieren Vergütungsfolgen ergeben sich aus § 650 c BGB. Erwähnenswert ist noch, dass neue Bestimmungen zu einer obligatorischen Zustandsfeststellung nach Abnahmeverweigerung und einer damit zusammenhängenden Regulierung der Gefahrentragung im Gesetz aufgenommen wurde.
Zudem besteht nunmehr die Möglichkeit bei Streitigkeiten über das Anordnungsrecht mit einer einstweiligen Verfügung schneller für Klarheit zu sorgen.
Für Verbraucherbauverträge gelten nunmehr die Spezialregelungen der §§ 650 i- o BGB.
Zu Gunsten des Verbrauchers wurde ein Widerrufsrecht eingeführt. Für den Fall, dass Unternehmer Abschlagszahlung verlangen, wurden zur Sicherung des Verbrauchers spezielle Regelungen eingeführt.
In diesem Zusammenhang wurden auch für Architekten und Ingenieure neue Rechten und Pflichten im Gesetz begründet.

Auch das Tempo der oft jahrelangen Bauprozesse soll mit der neuen Gesetzeslage – z.B. durch Baukammern – beschleunigt werden.

Es ist zu beachten, dass ab 1.1.2018 die Spezialregelungen auf Bauverträge anzuwenden sind.